FKK Geschichten und Geschichte

 

FKK Geschichten - Wissenswertes über FKK ...

Die Freikörperkultur lässt sich bis weit in die Vergangenheit verfolgen. Bereits die alten Ägypter und auch die Assyrer legten Wert auf eine bekleidungsfreie Erziehung, die sich vor allem auf körperliche Aktivitäten bezog. Vor allem bei den Griechen war die so genannte Nackterziehung weit verbreitet. Die männlichen Jugendlichen trafen sich im Gymnasion (Sportstätte), um unbekleidet Sport zu betreiben. Bis in das 18. Jahrhundert war es in weiten Teilen Mitteleuropas alltäglich, dass Männer und Frauen, meistens nach Geschlechtern getrennt, nackt in Seen oder Flüssen gebadet haben. Im Laufe des Jahrhunderts setzte jedoch die Tabuisierung der Nacktheit ein, die unsere Schamgefühl bis in die Gegenwart prägt. Parallel zu dieser Tendenz trat Lord Monboddo für das Nacktbaden nach dem Vorbild der griechischen Antike ein. Um 1900 war das Schamgefühl soweit ausgeprägt, dass Frauen und Männer im Alltag fast ausschließlich lange Röcke bzw. Hosen und hochgeschlossene Blusen und Hemden trugen, auch Kopfbedeckungen waren selbstverständlich. In Badeanstalten und am Strand waren Männer und Frauen meist streng voneinander getrennt, es gab Badeanzüge, die große Teile des Körpers verdeckten, Frauen wurden zum Teil sogar mit speziellen Wagen direkt ins Wasser gefahren, um sich möglichst unbeobachtet zu erfrischen. Da diese Entwicklung einigen Menschen als sehr große Einschränkung empfunden wurde, fand die Idee Lord Monboddos immer mehr Anhänger und es entwickelte sich die Freikörperkultur, kurz FKK, die zu dieser Zeit allerdings als Nacktkultur bezeichnet wurde.

Der Begriff Freikörperkultur ist erst seit den 20er Jahren gebräuchlich. Allerdings ist unter der Nacktkultur zu Beginn des 20. Jahrhunderts etwas anderes zu verstehen als der uns heute bekannten Freikörperkultur: Nackt bedeutete zu dieser Zeit, dass eine Person weitgehend entkleidet war, aber nicht vollkommen nackt auftrat. In Badeanstalten und am Strand blieb eine leichte Badebekleidung weiterhin vorgeschrieben. FKK im Verständnis von heute, also dem Beisammensein von völlig nackten Menschen unterschiedlichen Geschlechts und verschiedener Altersklassen wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts nur in wenigen Klubs bzw. Vereinen gepflegt. In den 20er Jahren des 20. Jahrhunderts verstärkte sich der Trend der Nacktkörperkultur: Zahlreiche Klubs und Vereine wurden gegründet, in denen sich bis zu Beginn der 30er Jahre rund 100.000 Personen organisiert haben. Beliebt waren Wochenendausflüge oder Urlaub auf dem Gelände eines FKK-Klubs oder FKK-Vereins.

Dabei stand nicht das Sonnenbaden am Strand im Vordergrund, sondern vor allem sportliche Betätigung. Mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten erlitt auch die Freikörperkultur einen herben Rückschlag, da alle Einrichtungen der Nacktkultur verboten wurden. Dennoch gelang es einigen Vereinen diese schwere Zeit zu überstehen. Nach dem Zweiten Weltkrieg lebte die Freikörperkultur in Deutschland wieder auf, besondere Verbreitung fand FKK in der ehemaligen DDR. Dort gehörte FKK zum Alltag, während die Nacktkultur in Westdeutschland oft als etwas Ungewöhnliches betrachtet wurde. An dieser Situation hat sich bis in die Gegenwart wenig geändert. Es gibt wieder einige Vereine und andere Zusammenschlüsse, in denen die Freikörperkultur gepflegt wird, auch an der Nordsee und Ostsee sowie an vielen Badeseen gibt es FKK-Strände. In der breiten Öffentlichkeit wird nacktes Auftreten in der Regel nicht toleriert, sodass es inzwischen sogar spezielle Reiseführer gibt, die sich dem Nacktsein annimmt und Orte auflistet, an denen sich Anhänger der Nacktkultur ungestört bewegen können.

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